Viele Bauherren unterschreiben noch immer Verträge für den Hausbau, ohne sich damit fundiert auseinandergesetzt zu haben. Ein großes Problem sind die vermeintlich günstigen Hausangebote.
Würde man ein Auto ohne Räder kaufen? Wohl kaum!
Warum aber funktioniert das beim Haus bauen? Beim Vergleich von Baubeschreibungen finden wir in der Regel Unterdeckungen von 20.000 - 30.000 Euro. Selbst "schlüsselfertige Häuser" werden ohne Erdarbeiten, Bodenplatte angeboten und oft fehlen weitere Komponenten, wie Baugrundgutachten oder die Bauplanung.
Weil es auch keine klare Linie bei den Wohnflächenangaben gibt, sind diese oft schlichtweg falsch oder zumindest nicht fair. Wenn nämlich dann das vermeintlich großzügige Dachgeschoss mit kaum brauchbaren Wohnräumen steht, wird zu spät erkannt das man falsch beraten worden ist.
Es wird in den meisten der geprüften Bauverträge der Leistungsumfang nicht eindeutig beschrieben. Dabei liegt die Kunst offenbar nicht nur im weglassen sondern auch am Missverständnis des Begriffes "Auf Wunsch". Das bedeutet in der Regel nichts weiter, als "gegen Mehrpreis" und so sind dann schon Bodenplatten "auf Wunsch" erhältlich. Wer das vorher nicht wusste, zahlt schon drauf ohne das eine Mauer steht.
Vielen Bauverträgen mangelt es auch an Festlegungen hinsichtlich Baubeginn, Bauzeit und Fertigstellung. Wer dies aber nicht verbindlich regelt, hat wenig Möglichkeiten den Bauverlauf zu kalkulieren. Jeder Monat Bauzeit bringt Miet- und Finanzierungskosten mit sich.
Was Sie beim Haus bauen unbedingt
beachten
sollten, erfahren Sie hier: